school for future

school for future - Bildung braucht Schule
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Diese Seite dient allein dem Aufruf zum verantwortungsvollen Umgang mit dem Recht auf Bildung in der Coronakrise.
Es handelt sich um eine private Initiative von Bürgern des Landes NRW, die sich Sorgen um Kinder in der Coronakrise machen.

Gerne nehmen wir Diskussionsbeiträge per Mail an die folgende Adresse an.



Aktuell werden die Schulen teilweise wieder geöffnet. Dies könnte in der Öffentlichkeit den Eindruck erwecken, dass es nun ja kein Problem mit der Bildung für Kinder und Jugendliche gibt. Tatsächlich ist es allerdings so, dass nur ein Bruchteil des ansonsten üblichen Unterrichtes tatsächlich gegeben wird. Da es sehr strenge Anforderungen an Gruppengrößen und Abstände zwischen Schülern und Lehrern gibt und auch Lehrer aus Risikogruppen nicht am Unterricht beteiligt werden, findet nur ca. 20-30% des Unterrichts in der Schule statt.
Andere Unterrichtsformen wie Video-Unterrichtsstunden und eigenständiges Lernen sollen den Mangel ausgleichen.

Wir machen uns Sorgen, dass es durch die strengen und nicht praxisgerechten Vorgaben von Schulministerien zu einer massiven Beeinträchtigung der schulischen Lehre kommt.
Auch können wir nicht erkennen, dass die bereits vorliegenden Erkenntnisse zur Verbreitung des Coronavirus in Schulen aus anderen Ländern in den Vorgaben berücksichtigt werden.
Ebensowenig erkennen wir das Bemühen eine Strategie für das kommende Schuljahr zu entwickeln.
Es ist zu befürchten, dass im gesamten Schuljahr 2020/21 die Bedingungen gelten werden wie aktuell.
Dies wird vor allem bereits jetzt benachteiligte Schüler treffen.

Bitte stellen Sie sich selbst einmal folgende Fragen:

Wird aktuell allen Kinder und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen Stellung ihr Recht auf Bildung zuteil?

Können wir es uns als Gesellschaft leisten eine Generation Schüler - vor allem in sozialen Brennpunkten -  abzuhängen?

Sagt die Politik wielange sie bereit ist diesen zustand aufrecht zu erhalten?

Werden wir unserer Verantwortung in der Gesellschaft gerecht wenn wir uns freuen, dass unsere eigenen Kinder an unserer eigenen Schule mit den Corona-Einschränkungen gut zurechtkommen?

Wenn Sie diese Fragen zum Nachdenken bringen, dann lassen Sie uns diskutieren, wie wir die Politik motivieren können die Probleme konstruktiv und nicht mutlos anzugehen.   



Ein Versuch war die untenstehende Petition. Leider hat sie nicht ausreichend Zuspruch gefunden. Gerne können wir es mit einer anderen Formulierung erneut probieren.

Mit freundlichen Grüßen,


Gregor Steffen




Bildung braucht Schule
 
Berücksichtigt das Recht von Kindern auf Bildung und soziale Entwicklung!

Wir haben Angst, dass eine ganze Generation der Jugend Schaden in ihrer sozialen Entwicklung nimmt mit unabsehbaren Folgen für unser Gemeinwesen. Wir fürchten, dass dies einen ebenso großen Schaden hinterlässt wie die Pandemie.
Wir fordern daher, dass die Entscheidungen über den weiteren Umgang mit Schul- und Kitaschließungen auf eine breite demokratische Basis gestellt werden und nicht allein durch Videokonferenzen von Landesregierungen herbeigeführt werden.
 
Wir erwarten:
o   Diskussion in den Parlamenten (Bundestag und Landtage)
o   Angemessene Berücksichtigung der Bedürfnisse von ca. 13 Millionen Kindern und Jugendlichen in der langfristigen Perspektive.
o   Anhörung von Experten für soziale Entwicklung.
o   Nachvollziehbare Abwägung der Interessen der einzelnen Gruppen von Betroffenen.
o   Berücksichtigung nicht allein medizinischer und wirtschaftlicher, sondern auch sozialer und pädagogischer Erwägungen.  
 
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